Sieg oder Niederlage

Aus einem Traktat von Rudi Joas:


Haben Sie schon einmal von dem Sieg Wellingtons über Napoleon gehört und wie dieser Sieg in England bekannt gemacht wurde? Damals gab es weder Fernsehen noch Radio noch Telefon. Nicht einmal das Telegramm war erfunden. Neuigkeiten wie die der geschichtsträchtigen Schlacht von Waterloo wurden durch ein Segelschiff überbracht, das an die Südküste Englands fuhr und dort mittels so genannter Winksprüche die Nachricht weitergab. Das ist ein System von Flaggensignalen, mit denen die Meldung auf Sichtweite immer wieder weitergegeben wurde, bis diese schliesslich in London ankam. Von der Spitze der Winchester Kathedrale buchstabierte ein Bediensteter die eingegangene Nachricht: „Wellington besiegt…“Plötzlich kam dichter Nebel auf und die Flaggen waren nicht mehr zu sehen. Die tragische unvollkommene Nachricht verbreitete Mutlosigkeit und Verzweiflung auf dem Weg nach London. Als sich der Nebel langsam lichtete, konnte die Botschaft wieder gesehen und von allen gelesen werden: „Wellington besiegte den Feind.“ Diese Nachricht verbreitete sich über das ganze Land und verwandelte Mutlosigkeit in Freude. (soweit der Text)


Solche Schlachten sind Geschichte, und doch bleiben wir nicht vor Kämpfen verschont. Wer besiegt wen? Z. B. Mutlosigkeit die Hoffnung, Anfeindungen die Liebe, Zweifel das Vertrauen oder umgekehrt? Passiert es uns nicht auch, dass wir nur einen Teil der guten Nachricht lesen und deshalb verzagt sind? Wir dürfen Gott darum bitten, dass uns kein Nebel sein Wort verhüllt. Dann erleben wir wie David, dass Gott ein Schild ist allen, die ihm vertrauen (Ps 18.31) und freuen uns mit Paulus, der ausruft: „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ (1. Ko 15.57)

 

Wochenzeitung Rubrik AUSZEIT, Woche 42, 2011

Korpslosung

Ein ermutigender Bibelvers für dieses Jahr.

Nur er ist mein Fels

und mein Heil, dass ich

gewiss nicht fallen werde.

Psalm 62,3

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