Der digitale Graben

Vom Röschti- und Marianengraben hatte ich schon gehört, der digitale tut sich laufend auf und hat mit meinem Alter und den vielen neuen Geräten zu tun. Dass er so heisst, lernte ich bei den freundlichen Helfern, die geduldig erklären, was zu unserer Schulzeit noch auf keinem Lehrplan stand. So entstand eben ein digitaler Graben zwischen den heutigen Schülern und denen von gestern. Sagenhaft, wie gewandt die jungen Leute mit den technischen Geräten hantieren!

 

Da heisst die Wahl ganz einfach „Graben überbrücken oder auf der einen Seite stehen bleiben.“

 

Während ein paar Tagen hatte der Help Point Bus, die mobile Computerschule, bei uns Halt gemacht. Einladungen waren ausgegangen, nun lag die Entscheidung bei den Empfängern. Wer sich aufmachte, im Bus Platz nahm und den Erklärungen zuhörte konnte viel gewinnen. Die Aussage eines Instruktors, dass er uns helfen wolle, den digitalen Graben zu überwinden, tönte tröstlich und liess zugleich etwas anderes anklingen. Einerseits gibt es trennende Gräben, andererseits ist Hilfe bereit, sie muss nur angefordert werden. Da scheint die Schwierigkeit aber gerade drin zu stecken. In einer gleichnishaften Geschichte wird von einem frommen Menschen berichtet, der starb und in den Himmel kam. Petrus nahm ihn in Empfang und führte in durch diesen Ort. Überall waren Türen und weckten natürlich die Neugier. Bei der einen zögerte Petrus und wollte daran vorbei. Der Neuankömmling wollte aber wissen, was sich dahinter verbarg. „Willst du es wirklich wissen? Es wird dich aber traurig machen.!“ „Ja, bitte, zeig mir auch diesen Raum.“ Nun sah er einen grossen Raum voll mit wunderschön eingepackten Geschenken. Natürlich wollte der Neue auch da wieder Auskunft. „Das sind die vielen guten Sachen“, lautete die Antwort – „die Gott seinen Kindern schenken wollte und die sie nie abgeholt haben.“

 

Zu wissen, dass alles bereit ist und wir aus der göttlichen Fülle schöpfen dürfen ist das eine, die guten Gaben im Gebet abzuholen wäre dann das andere.

 

Wochenzeitung Rubrik „AUSZEIT“

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Nur er ist mein Fels

und mein Heil, dass ich

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Psalm 62,3

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